Euro-Krise: Barroso fordert Fahrplan

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EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso macht Druck in der Bekämpfung der Euro-Krise.

Straßburg - EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso will die Mitgliedsstaaten für einen Fahrplan zu einer Banken-Union und zu Euro-Bonds gewinnen.

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso will die Mitgliedsstaaten für einen Fahrplan zu einer Banken-Union und zu Euro-Bonds gewinnen. „Wir müssen erkennen, dass wir systemische Probleme haben“, sagte er am Mittwoch vor dem EU-Parlament in Straßburg. Notwendig sei eine Vision und ein „klarer Pfad, wie wir dorthin kommen.“ Mit Blick auf die Vorbehalte in Berlin warnte er: „Ich bin mir nicht sicher, ob die Notlage in allen Hauptstädten vollständig erkannt wird.“

Eurobonds und Finanztransaktionssteuer: Instrumente gegen Euro-Krise

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Barroso kündigte an, auf dem EU-Gipfel Ende des Monats einen Fahrplan vorzulegen, und ein klares Bekenntnis dazu einzufordern. Zu den Bausteinen gehörten eine Bankenunion mit stärkerer europäischer Aufsicht sowie einer gemeinschaftlichen Einlagensicherung. Und dazu gehöre eine Fiskalunion mit Gemeinschaftsanleihen. Gleichwohl könnten diese Schritte die Strukturreformen in den Mitgliedsstaaten nicht ersetzen, sagte Barroso.

dapd

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