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Bankenverband pocht bei Umschuldung auf Freiwilligkeit

Athen - Der Bundesverband deutscher Banken pocht bei der möglichen Beteiligung privater Gläubiger an der Rettung Griechenlands auf das Prinzip der Freiwilligkeit. Sonst drohe eine Kettenreaktion.

“Die eventuell erforderliche Umschuldung Griechenlands darf nur auf freiwilliger Basis erfolgen“, sagte Hauptgeschäftsführer Michael Kemmer der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe). Andernfalls drohe auch bei einer sanften Umschuldung Griechenlands, wie sie derzeit diskutiert werde, eine “Kettenreaktion in den hochverschuldeten Ländern“.

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Eine solche Ansteckungsgefahr gelte es zu verhindern, indem sich die Banken freiwillig zu Kreditverlängerungen bereit erklären. “Wenn Schuldnerländer im guten Willen und konstruktiv mit ihren Gläubigern verhandeln, blieben nicht kooperierende Investoren eine kleine Minderheit“, sagte Kemmer.

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FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hält eine Umschuldung und einen Erlass der Hälfte der Schulden Griechenlands für unausweichlich. “Wir müssen einen Schnitt zum Punkt X machen“, sagte Brüderle, der bis vor wenigen Tagen Bundeswirtschaftsminister war, am Mittwochabend in der ARD-Talksendung “Hart aber fair“. Alle Banken müssten sich daran beteiligen. Einen festen Termin für eine Umschuldung wollte Brüderle nicht nennen. “Da muss Griechenland mitwirken.“

dapd

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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