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Rückgang verlangsamt sich

Baugenehmigungen für Wohnungen fast auf Vorjahresniveau

Um die große Nachfrage nach Immobilien zu decken, müssen nach Einschätzung von Politik und Bauwirtschaft in Deutschland jährlich 350.000 bis 400.000 Wohnungen entstehen. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild
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Um die große Nachfrage nach Immobilien zu decken, müssen nach Einschätzung von Politik und Bauwirtschaft in Deutschland jährlich 350.000 bis 400.000 Wohnungen entstehen. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild

Wiesbaden (dpa) - Der Rückgang bei den Baugenehmigungen in Deutschland hat sich verlangsamt. In den ersten zehn Monaten dieses Jahres stimmten die Behörden dem Neubau oder Umbau von knapp 289.700 Wohnungen zu, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte.

Das waren fast so viel wie im Vorjahreszeitraum. In den ersten neun Monaten hatte es noch ein Minus von 1,9 Prozent gegeben.

In neuen Wohngebäuden wurden von Januar bis Oktober 2019 rund 249.300 Wohnungen genehmigt. Dies waren 1,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser stieg um 1,4 Prozent. Die Zahl der Baugenehmigungen für Zweifamilienhäuser sank dagegen leicht um 0,2 Prozent, die für Mehrfamilienhäuser um 0,9 Prozent.

Zugleich wies die Behörde erneut darauf hin, dass die Zahl neuer Genehmigungen seit geraumer Zeit höher sei als die Zahl der Baufertigstellungen. Dieser Bauüberhang nehme seit einigen Jahren zu.

Um die große Nachfrage nach Immobilien zu decken, müssen nach Einschätzung von Politik und Bauwirtschaft in Deutschland jährlich 350.000 bis 400.000 Wohnungen entstehen. Im vergangenen Jahr wurde der Neubau von knapp 302.800 Wohnungen in reinen Wohngebäuden genehmigt. Gebremst wird der Neubau dadurch, dass Flächen in Ballungsräumen knapp sind, die Preise deutlich angezogen haben und Handwerker wegen voller Auftragsbücher kaum hinterherkommen.

Baugenehmigungen Januar bis Oktober

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