"Bürokratielawine"

Bayerische Wirtschaft will Korrekturen beim Mindestlohn

München - Zwei Wochen nach Inkrafttreten des Gesetzes zum gesetzlichen Mindestlohn fordert die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft Veränderungen. Die "Bürokratielawine" müsse gestoppt werden.

Die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) verlangt Veränderungen an den Regeln zum gesetzlichen Mindestlohn. Zwei Wochen nach dem Inkrafttreten des Gesetzes erneuerte vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt am Dienstag seine Kritik am Mindestlohngesetz.

„Bereits jetzt zeigt die Realität, dass die Bürokratielawine rollt. Dies muss nun dringend gestoppt werden“, sagte Brossardt. Konkret verlangte Brossardt Veränderung unter anderem an der Verpflichtung der Betriebe, die Arbeitszeiten der Mitarbeiter aufzuzeichnen, die als Minijobber tätig sind.

Jüngst hatte bereits Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) Korrekturen an dem von der großen Koalition verabschiedeten Gesetz gefordert.

dpa

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