Söder: "Auf der Zielgeraden"

BayernLB: SaarLB weg, neuer Chef bald da

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München/Saarbrücken - Die BayernLB muss auf Geheiß der EU schrumpfen und trennt sich von ihrer Tochter SaarLB. Die Suche nach einem neuen Chef geht laut Finanzminister Söder voran.

Die BayernLB trennt sich von ihren restlichen Anteilen an der SaarLB und erfüllt damit eine weitere Auflage der EU. Für rund 122 Millionen Euro übernimmt das Saarland von der Landesbank die verbliebenen knapp 44 Prozent des kleinen Geldhauses aus Saarbrücken, die die BayernLB noch besaß. Bislang hält das Saarland 31 Prozent, der Sparkassenverband Saar 25 Prozent.

Der Verkauf sei eine gute Nachricht und ein Gewinn für den Steuerzahler, sagte Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) am Mittwoch in München. Die EU hatte der BayernLB im Gegenzug für milliardenschwere Staatshilfen eine Schrumpfkur verordnet. Bereits 2010 hatte die BayernLB die Mehrheit an der einstigen Tochter abgegeben und eine Option für den Verkauf weiterer Anteile vereinbart. Zu dem Paket gehörte auch der umstrittene Verkauf der Wohnungsgesellschaft GBW.

Auf der Suche nach einem Nachfolger für den scheidenden BayernLB-Chef Gerd Häusler sieht sich Söder „auf der Zielgeraden“. Häusler wollte die Bank eigentlich zum Jahresende verlassen, hat aber um drei Monate verlängert, weil der Nachfolger noch nicht gefunden ist. Eine weitere Interims-Lösung schloss Söder aus: „Zum 1.4. wird jemand da sein, klar.“ Es gebe mehrere Bewerber. Es solle „kein Investmentbanker“ werden, sondern jemand, der zur Landesbank passe und auf Sicherheit setze. Einzelheiten nannte Söder nicht.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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