Angeblich ab April 2014

BER-Eröffnung mit drei Abflügen pro Tag?

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Der Flughafen BER in Schönefeld (Brandenburg), aufgenommen am 18.07.2013 aus der Luft.

Berlin - Einem Zeitungsbericht zufolge soll der Pannen-Flughafen BER im April 2014 erstmals teilweise eröffnet werden. Geplant sind angeblich drei Abflüge pro Tag.

Für den Hauptstadtflughafen in Schönefeld ist nach Informationen der Wochenzeitung „Die Zeit“ eine Teileröffnung mit drei Abflügen täglich geplant. Der Betrieb in diesem kleinen Rahmen solle demnach im April 2014 beginnen, heiße es in internen Strategiepapieren des Flughafens. Der Sprecher der Flughafengesellschaft wollte den Bericht nicht kommentieren.

Es bleibe dabei, dass der Aufsichtsrat in seiner übernächsten Sitzung am 25. Oktober über den Zeitplan für die Flughafeneröffnung entscheiden werde. Diese war im Januar wegen schwerer Bau- und Planungsfehler auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

Die von Flughafenchef Hartmut Mehdorn angeregten Pläne sehen vor, auf dem neuen Airport Berlin Brandenburg mit einem Teilbetrieb im Nordpier zu beginnen. Dafür wären aber noch einige Umbauten erforderlich, für die der Flughafen dem „Zeit“-Bericht zufolge 5,9 Millionen Euro veranschlagt.

Der für die Baugenehmigung zuständige Baudezernent Carl-Heinz Klinkmüller vom Landkreis Dahme-Spreewald wies in der „Zeit“ darauf hin, dass der Nordpier „die Anforderungen an den Flugbetrieb, wie er derzeit von der Flughafengesellschaft favorisiert wird, längst nicht“ erfülle. Flughafensprecher Ralf Kunkel sagte dazu, die erforderlichen Unterlagen würden derzeit zusammengestellt und „in den nächsten Tagen an die Bauordnungsbehörde übersandt“.

Der Vorteil einer Teileröffnung besteht nach früheren Angaben des Flughafens darin, dass die meisten Abläufe und technischen Systeme ohne großes Risiko getestet werden könnten. Im Gespräch waren zuletzt die Fluggesellschaften Germania und Condor. Easyjet wurde für eine Teileröffnung nicht mehr in Betracht gezogen, weil viele ihrer Fluggäste per Bahn nach Schönefeld anreisen und der unterirdische Bahnhof unter dem Hauptterminal wegen Brandschutzproblemen noch nicht genutzt werden kann.

dpa

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