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Bericht: Bayern wurde bei HGAA-Kauf getäuscht

München - Bayern wurde beim Kauf der maroden österreichischen Bank Hypo Group Alpe Adria einem Medienbericht zufolge getäuscht. Nun kann der Freistaat möglicherweise eine Milliardenforderung in Österreich geltend machen.

Das berichtet das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel“. Neu aufgetauchte Dokumente deuteten darauf hin, dass frühere Hypo-Manager die Bilanz der Hypo Group Alpe Adria (HGAA) künstlich aufgebläht haben könnten. Ein Sprecher der BayernLB äußerte sich nicht zu dem “Spiegel“- Bericht. Es sei aber bekannt, dass die bayerische Landesbank eine Wiener Kanzlei beauftragt habe, Ansatzpunkte für Schadensersatzansprüche zu prüfen, sagte er der Nachrichtenagentur dpa.

Bei einer Kapitalerhöhung im Jahr 2006 habe die HGAA schwerreiche Industrielle mit Vorzugsaktien bedacht und den Rückkauf der Papiere zu vorgegebenen Konditionen und zu frei wählbaren Zeiträumen zugesichert, berichtet der “Spiegel“. Das Eigenkapital soll so auf dem Papier um mehr als 90 Millionen Euro erhöht worden sein, obwohl die Bank über die Erhöhung teilweise nur befristet verfügen konnte.

dpa

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