Bericht: Postbank könnte früher an die Börse kommen

+
Das Logo der Postbank über dem Eingang einer Filiale. Foto: Martin Gerten

Berlin/Frankfurt (dpa) - Die Deutsche Bank könnte sich einem Bericht zufolge früher als geplant von der Postbank trennen und die bisherige Tochter an die Börse bringen.

Man sei zuversichtlich, die organisatorischen Voraussetzungen für den Börsengang bereits Anfang kommenden Jahres geschaffen zu haben, berichtete die "Welt am Sonntag" mit Verweis auf Aufsichtsratskreise. Ein Sprecher der Deutschen Bank wollte den Bericht nicht kommentieren.

Bislang hatte die Deutsche Bank angekündigt, bis spätestens Ende 2016 ein erstes Aktienpaket der Bonner Tochter an die Börse zu bringen. Die Trennung von der Postbank hatte die Deutsche Bank, die derzeit noch 96,8 Prozent der Anteile hält, im April beschlossen.

Die Online-Tochter Norisbank soll dem Bericht zufolge möglicherweise bei der Deutschen Bank bleiben. Auch dazu äußerte sich der Sprecher nicht. Die Norisbank war 2006 von der Deutschen Bank gekauft worden.

Zurück zur Übersicht: Wirtschaft

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser