Diesel-Affäre

Bericht: VW-Manager in den USA festgenommen

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VW hatte im September 2015 nach Vorwürfen der US-Umweltbehörden eingeräumt, in großem Stil bei Abgastests manipuliert zu haben. Foto: Julian Stratenschulte

Berlin/Detroit (dpa) - Im Dieselskandal hat die US-Bundespolizei FBI einem Medienbericht zufolge einen VW-Manager festgenommen.

Ihm werde Verabredung zum Betrug vorgeworfen, schreibt die "New York Times" (Montag) unter Berufung auf informierte Kreise. Er soll demnach eine Schlüsselrolle bei der versuchten Vertuschung des Skandals gespielt haben.

"Mit Blick auf laufende Untersuchungen äußern wir uns nicht dazu", sagte ein VW-Sprecher. "Wir arbeiten weiter eng mit dem Justizministerium zusammen."

Die "New York Times" schreibt weiter, der Manager sei am Samstag in Florida verhaftet worden. Bereits an diesem Montag könnte demnach in Detroit Anklage gegen ihn erhoben werden, schreibt das Blatt.

VW hatte im September 2015 nach Vorwürfen der US-Umweltbehörden eingeräumt, in großem Stil bei Abgastests manipuliert zu haben. Die US-Ermittler prüfen in diesem Zusammenhang seit über einem Jahr kriminelle Vergehen. Weltweit sind rund elf Millionen Fahrzeuge von dem Skandal betroffen, davon mehr als 550 000 in den USA.

Zeitungsbericht

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