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Bessere Bedingungen für Krankenhausärzte

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Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler

Frankfurt/Main - Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler hat die Krankenhäuser aufgefordert, die Arbeitsbedingungen für Ärzte zu verbessern.

Im Gespräch mit der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ verwies der FDP-Politiker zur Begründung auf den zunehmenden Ärztemangel an den Kliniken. Auch der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, nannte die vielen unbesetzten Stellen ein Alarmzeichen. Rösler sagte: “Die Krankenhäuser haben es in der Hand, die Arbeitsbedingungen ihrer Beschäftigten attraktiver zu machen.

Ich setze hier auf die richtigen Anreize und die Kreativität der jeweiligen Krankenhaus-Leitung.“ Sie müsse für flexible und familienfreundliche Arbeitsbedingungen sorgen. Der Minister plädierte für neue, attraktivere Arbeitsmodelle.

Für die medizinischen Berufe werde es immer wichtiger, Antworten auf die Frage zu finden, wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei Ärzten und Pflegenden verbessert werden könne. Krankenhäuser, die sich heute schon um eine mitarbeiterfreundliche Arbeitsorganisation bemühten, hätten deutlich bessere Chancen, frei werdende Stellen zu besetzen.

Ärztepräsident Hoppe nannte seinerseits die “zum Teil unzumutbaren Arbeitsbedingungen“ einen Grund für den Ärztemangel. Ein Fünftel der Medizinstudenten steige nach dem Studium nicht in die Weiterbildung im Krankenhaus ein, sondern entschieden sich für andere Berufsfelder oder wanderten ins Ausland ab.

Zu den Mitteln, um die Arbeitsbedingungen für Ärzte attraktiver zu machen, gehörten weniger Bürokratie, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, “aber auch eine leistungsgerechte Bezahlung ärztlicher Arbeit“.

DAPD

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