Rückstand wettgemacht

Bierbrauer holen im September auf

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Auftakt zum diesjährigen Oktoberfest: Eine Bedienung trägt Bier im Außenbereich eines Festzeltes. Die deutschen Brauereien haben im September einen Teil des Rückstandes zum Vorjahr wettgemacht. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Wiesbaden (dpa) - Die deutschen Brauereien haben im September einen Teil des Rückstands zum Vorjahr wettgemacht. Dennoch lag der Absatz von Bier nach neun Monaten mit gut 7,1 Milliarden Litern noch 2,0 Prozent unter dem bereits schwachen Bierjahr 2018, wie das Statistische Bundesamt berichtete.

Wichtige Gründe für die Kaufzurückhaltung sind das zunehmende Durchschnittsalter der Bevölkerung und das Fehlen konsumträchtiger Sport-Großveranstaltungen wie beispielsweise einer Fußball-Weltmeisterschaft.

Zum Halbjahr hatte der Rückstand sogar 2,7 Prozent der Menge betragen. Im September haben die Betriebe mit 0,75 Milliarden Litern ihren Ausstoß im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,4 Prozent gesteigert.

In den Absatzzahlen sind steuerfreie Sorten wie alkoholfreie Biere und Malztrunk nicht enthalten. Jedes 20. steuerpflichtige Bier (5,2 Prozent) war eine Mischung mit Limonade oder ähnlichem. 82 Prozent der Bierproduktion wurden im Inland verkauft und versteuert. Wie die Gesamtmenge ging auch der Export deutscher Biere um 2,0 Prozent zurück.

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