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Bilfinger trennt sich von Kraftwerksgeschäft

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Bilfinger hatte 2014 erstmals seit 1998 einen Verlust ausgewiesen. Foto: Uwe Anspach/Archiv

Mannheim (dpa) - Der Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger zieht nach einer Serie von Gewinnwarnungen die Reißleine und spaltet sich auf. Für das schwächelnde Kraftwerksgeschäft (Power) mit insgesamt 11.000 Mitarbeitern sei ein "strukturierter Verkaufsprozess" gestartet worden.

Dieser solle innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden, teilte der MDax-Konzern am Mittwoch in Mannheim mit. Nachbörslich sackte die Aktie um mehr als 5 Prozent ab.

Bilfinger will sich auf das Geschäft mit Industriedienstleistungen und Immobilien konzentrieren, wie es weiter hieß. Im ersten Halbjahr rechnet der Konzern wegen hohen Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte mit einem "deutlich negativen Konzernergebnis". Die Sparte Power stand im vergangenen Jahr für fast ein Fünftel der Konzernleistung.

Insgesamt hat Bilfinger gut 69.000 Mitarbeiter. Der Konzern hatte 2014 erstmals seit 1998 einen Verlust ausgewiesen.

Bilfinger Quartalsbericht

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