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Chinas Aktienmärkte weiter auf Talfahrt

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Nach den Feiertagen melden sich die Börsen in China wieder zurück - weiterhin mit Verlusten. Der Shanghai Composite Index verlor zum Beispiel am Montag bis Handelsschluss 2,53 Prozent und beendete den Handel bei 3080,42 Punkten. Foto: Rolex Dela Pena

China kämpft. Die Regierung korrigiert die Wachstumsprognose nach unten, die Devisenreserven schrumpfen und die Börsen sind weiter auf Talfahrt.

Peking (dpa) - Die Sorge um die chinesische Wirtschaft hält die Märkte weiter in Atem. Chinas Börsen schlossen am Montag den vierten Handelstag in Folge im Minus.

Neben den Aktienkursen schmelzen auch die Devisenreserven des Landes deutlich. Die Zahlen geben einen Hinweis darauf, wie stark die chinesische Notenbank in den vergangenen Wochen die unter Druck stehende Landeswährung Yuan mit Devisenverkäufen stützen musste.

Trotz des Rückgangs verfügt China weiter über die mit Abstand größten Devisenreserven der Welt. Nach Regierungsangaben vom Montag gaben sie von Ende Juli bis Ende August um knapp 94 Milliarden Dollar (84,26 Mrd Euro) auf 3,56 Billionen Dollar nach. Das ist ein Rekordrückgang.

Das erneute Minus an den Börsen begründeten Analysten damit, in dieser Woche Handelsbeschränkungen für Aktien im Wert von umgerechnet rund 16 Milliarden Euro wieder aufgehoben werden. Seit Mitte Juni waren die Aktienmärkte in China um mehr als 40 Prozent eingebrochen. Mehr als die Hälfte aller an den Börsen des Landes notierten Unternehmen wurden daraufhin zwischenzeitlich vom Handel ausgesetzt.

Der wichtige Shanghai Composite Index verlor am Montag bis Handelsschluss 2,53 Prozent und beendete den Handel bei 3080,42 Punkten. Der Component Index in Shenzhen sank um 0,63 Prozent auf 9991,76 Punkte.

Auf die Stimmung drückten auch revidierte Wachstumzahlen der Regierung. Im vergangenen Jahr sei die Wirtschaft des Landes nur um 7,3 Prozent und nicht wie bisher erwartet um 7,4 Prozent gewachsen, teilte das nationale Statistikamt in Peking mit. 2014 wuchs Chinas Wirtschaft damit so langsam wie seit 24 Jahren nicht mehr. Für 2015 rechnen Analysten mit einer weiteren Verlangsamung.

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