Auch unter Trump

Böse Bilanz: US-Handelsdefizit wieder gestiegen

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Trump und sein Handelsminister Wilbur Ross in Saudi-Arabien

Washington - Donald Trump rühmt sich bereits jetzt einer prosperierenden US-Wirtschaft. Die Handelsbilanz der Vereinigten Staaten verschlechterte sich aber zuletzt.

Das chronische Defizit in der US-Handelsbilanz ist im April deutlicher als erwartet gestiegen. Das Defizit vergrößerte sich von 45,3 Milliarden US-Dollar im März auf 47,6 Milliarden Dollar, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Zuletzt war das Defizit im Januar höher. Volkswirte hatten mit einer Ausweitung gerechnet, allerdings im Schnitt nur auf 46,1 Milliarden Dollar. Das Defizit für März war ursprünglich mit 43,7 Milliarden Dollar angegeben worden.

Das Defizit in der US-Handelsbilanz ist ein großes Thema der neuen US-Regierung. Präsident Donald Trump wertet die hohen Einfuhrüberschüsse negativ, weil sie aus seiner Sicht Arbeitsplätze in den USA vernichten. Länder mit hohem Handelsüberschuss wie China oder Deutschland profitierten dagegen. Ökonomen wenden ein, dass Handelsüberschüsse wie auch -defizite nicht per se ökonomisch positiv oder negativ seien.

dpa

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