Brillenhersteller Rodenstock macht weiter Verlust

München - Deutschlands größter Brillenhersteller Rodenstock steckt nach seiner Existenzkrise vor zwei Jahren immer noch in den roten Zahlen.

Im vergangenen Jahr drückten die Zinsen für die hohe Schuldenlast von 340 Millionen Euro auf das Ergebnis, wie Rodenstock-Chef Oliver Kastalio am Dienstag in München berichtete. Wie hoch der Verlust unter dem Strich ausfiel, ließ er auch auf Nachfragen offen.

Die akute Krise habe Rodenstock aber überwunden. “Momentan haben wir keine Insolvenzgefahr“, betonte Kastalio. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbuchte Rodenstock 2011 einen Gewinn von rund 55 Millionen Euro und damit in etwa soviel wie 2010.

Beim Umsatz kommt das Unternehmen inzwischen voran: Nach einem leichten Plus von 1,5 Prozent im Jahr 2011 steigerte Rodenstock die Erlöse im ersten Halbjahr des laufenden Jahres um sieben Prozent auf 196,3 Millionen Euro.

dpa

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