"Weiteres Wachstum im Chemiedreieck"

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Hohe wirtschaftliche Prosperität Burghausens und des Chemiedreiecks als Beweggrund für Neuansiedlung: (v. li.) Geschäftsführer VTU Engineering Deutschland Wolfram Gstrein, VTU-Group-Geschäftsführer Dr. Michael Koncar, VTU-Niederlassungsleiter Johannes Zauner, MdL Ingrid Heckner und Burghausens Bürgermeister Hans Steindl.

Burghausen - Das international tätige Planungsunternehmen VTU Engineering lässt sich in Burghausen nieder. Dort ist der fünfte Standort in Deutschland eröffnet worden.

Mit derzeit acht Planungsingenieuren in Burghausen eröffnete VTU Engineering Deutschland am Donnerstag, 28. Februar, seinen fünften deutschen Standort. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben „Spezialist für die verfahrenstechnische Planung von High-tech-Industrieanlagen“, ist weiter auf Expansionskurs und eröffnete eine neue Niederlassung am größten Standort im Bayerischen Chemiedreieck, in Burghausen.

Planer - Berater - Zulieferer: Das ist VTU

Das Planungsunternehmen mit Zentrale in Hattersheim/Main ist Teil der internationalen VTU-Gruppe, welche mit derzeit rund 260 Mitarbeitern mit Unternehmen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Rumänien vertreten ist. Die Unternehmen der VTU-Gruppe sind Planer, Berater und Zulieferer für Prozess-Anlagen der Industriezweige Pharma, Chemie, Energie- und Umwelttechnik sowie Verarbeitung nachwachsender Rohstoffe. Der Schwerpunkt der Tätigkeiten liegt in der verfahrenstechnischen Planung und im durchgehenden Projektmanagement von der Konzepterstellung bis zur abgeschlossenen Inbetriebnahme.

Burghausen: Urlaubsort und wirschaftlich stark

Wolfram Gstrein, Geschäftsführer von VTU Engineering Deutschland, begründete die Ansiedlung in der Marktler Straße 63 – neben dem Business Center Burghausen gelegen – mit dem hohen Potential und der Attraktivität der Region: „Wo andere Leute auch gerne Urlaub machen, findet man noch dazu eine wirtschaftlich äußerst potente Region vor: Die großen Werksstandorte internationaler Konzerne wie Wacker Chemie und OMV Deutschland in Burghausen, BASF in Trostberg oder Clariant in Burgkirchen liegen hier sehr nahe zusammen.“

Zudem betreue VTU bereits seit vielen Jahren Kunden im Bayerischen Chemiedreieck von den umliegenden Niederlassungen aus. „Mit unseren eigenen Räumlichkeiten in Burghausen können wir nun neue Kompetenzen aufbauen, um unseren bestehenden Kunden künftig mit hochqualifizierten Technikern noch flexibler vor Ort zur Verfügung zu stehen und legen gleichzeitig den Grundstein für ein weiteres Wachstum im Chemiedreieck.“

"Als Industriestandort weiter entwickeln"

Zur Einweihung der Niederlassung von VTU Engineering begrüßten Hans Steindl, Erster Bürgermeister der Stadt Burghausen, MdL Ingrid Heckner, Altöttings stellvertretender Landrat Konrad Heuwieser und WiföG-Geschäftsführer Anton Steinberger die neue Firma. Steindl sieht die Neu-Ansiedlung als „weiteren Baustein im Bestreben der Stadt den Industriestandort Burghausen weiter zu entwickeln, an dem sich die großen Produktionswerke und viele Industriedienstleister erfolgreich miteinander verflechten.“

Dieser Erfolg Burghausens drücke sich in beeindruckenden Fakten aus: „Rund acht Milliarden Euro Brutto-Inlandsprodukt pro Jahr und 17.000 Arbeitsplätze in einer Stadt mit knapp 19.000 Einwohnern, das findet man wohl eher selten vor.“

Die Leitung des VTU-Standortes Burghausen übernimmt Johannes Zauner, der bei VTU Engineering bereits seit langem für die Niederlassung in Linz verantwortlich zeichnet und künftig standortübergreifend die Tätigkeiten der beiden grenznahen Niederlassungen koordiniert.

Pressemeldung Wirtschaftsförderungsgesellschaft Burghausen mbH

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