Chemtura verkauft Geschäftsbereich

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Der Konzern "Chemtura Corporation" verkauft den Geschäftsbereich "Antioxidantien und UV-Stabilisierer" an einen amerikanischen Investor. Betroffen ist auch die Chemtura Manufacturing Germany GmbH in Waldkraiburg.

Waldkraiburg - Der Waldkraiburger Standort von Chemtura soll vom Verkauf einer Geschäftssparte betroffen sein. Was genau die Mitarbeiter erwartet, bleibt vorerst offen.

Die US-Firma "Chemtura Corporation" verkauft den Geschäftsbereich "Antioxidantien und UV-Stabilisierer" für 200 Millionen Dollar an den amerikanischen Investor SK Capital Partners, meldet der Nachrichtendienstleister "Business-Wire". Vom Verkauf ist auch der Standort Waldkraiburg betroffen, wie eine Sprecherin der Chemtura Manufacturing Germany GmbH auf Anfrage bestätigt. Was das für die Mitarbeiter vor Ort bedeutet, ist bis dato unklar.

Zum Jahreswechsel oder Anfang Januar soll das Geschäft über die Bühne gehen, wie "Business-Wire", ein amerikanischer Nachrichtendienstleister vermeldet. Betroffen ist das Geschäftsfeld "Antioxidantien und UV-Stabilisierer", die an Standorten in den USA, Frankreich und Deutschland hergestellt werden. Auch die GmbH in Waldkraiburg wird damit verkauft.

Was das für die rund 150 Mitarbeiter in der Teplitzer Straße bedeutet, ist noch unklar. Bleiben die Strukturen erhalten? Was ändert sich an der Produktion? Gibt es Rationalisierungen? Fragen, die vorerst offen bleiben. Wie die Unternehmenssprecherin auf Anfrage erklärte, kann sie dazu noch keine Angaben machen. Das Unternehmen will in Kürze mit Informationen an die Öffentlichkeit gehen.

150 Mitarbeiter am Standort

1946 als Chemische Werke LOWI gegründet, produziert Chemtura Manufacturing Germany GmbH bis heute am Standort Waldkraiburg Additive für die Kunststoff-, Kautschuk- und Klebstoffindustrie im weltweiten Verbund mit anderen Produktionsstätten des Chemtura Chemical Konzerns.

Auf seiner Website informiert dieser, der weltweit über 4300 Mitarbeiter hat und 2011 einen Umsatz von drei Milliarden Dollar machte, über den 200-Millionen-Dollar-Deal mit SK Capital Partners.

kla/Waldkraiburger nachrichten

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