Wegen S-Klasse-Werbung

Deutsche Umwelthilfe verklagt Daimler

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Das Flaggschiff des Autobauers soll neben einem geringen Verbrauch vor allem durch einen hohen Sicherheitsstandard mit verschiedenen Fahrerassistenzsystemen punkten.

Berlin - Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat den Autobauer Daimler wegen angeblich irreführender Werbung für seine neue Mercedes-S-Klasse verklagt.

Der Konzern werbe unter anderem damit, dass die Oberklasse-Modelle die Energieeffizienz-Klassen A bis D hätten, teilte die Umweltschutz-Organisation am Freitag in Berlin mit. Je ein Modell der S-Klasse erreiche aber nur die Klasse E beziehungsweise F. Auch beim maximalen CO2-Ausstoß der zwei hochmotorisierten Sportmodelle "S 63 AMG" und "S63 AMG 4Matic Lang" gebe es eine Abweichung von etwa elf Prozent.

Nach eigenen Angaben hatte die DUH den Autobauer zunächst aufgefordert, seine Werbung zu ändern und eine entsprechende Unterlassungserklärung abzugeben. Nachdem Daimler darauf nicht reagiert habe, sei nun Klage vor dem Landgericht Stuttgart wegen irreführender Falschangabe im Sinne des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb eingereicht worden.

Daimler suggeriere potenziellen Käufern, dass seine Modelle umweltfreundlicher und spritsparender seien, als dies tatsächlich der Fall sei, erklärte die DUH dazu. Von Daimler war am Freitag auf Nachfrage zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

afp

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