Chaos-Flughafen

BER: Dobrindt fordert verbindlichen "Gesamtplan"

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Nach der Absage des geplanten Testbetriebs auf dem Hauptstadtflughafen BER verlangt Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt konkrete Pläne der Geschäftsführung für das weitere Vorgehen.

Berlin - Nach der Absage des geplanten Testbetriebs auf dem Hauptstadtflughafen BER verlangt Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt konkrete Pläne der Geschäftsführung für das weitere Vorgehen.

Die Bundesregierung erwarte, dass Flughafen-Geschäftsführer Hartmut Mehdorn "einen Gesamtplan vorlegt: Baufortschritt, Kosten, Zeithorizont", sagte der CSU-Politiker der "Bild am Sonntag". "Dieses Mal muss eingehalten werden, was vorgestellt wird, im Interesse der Steuerzahler dieses Landes", mahnte Dobrindt.

Mehdorn hatte vor wenigen Tagen in einem Schreiben an seine Mitarbeiter erklärt, der geplante Testbetrieb werde nicht stattfinden. Grund dafür sei, dass die Flughafengesellschaft keine Unterstützung für den Testbetrieb habe finden können und der Aufsichtsrat erst wieder im April tage.

"Wir sind im Zeitplan" - Zitate zum BER-Debakel

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Die Eröffnung des geplanten zentralen Hauptstadtflughafens BER ist bereits mehrfach verschoben worden. Seit seine Inbetriebnahme im Juni 2012 platzte, ist völlig offen, wann die ersten Flugzeuge von dort starten werden. Zuletzt war eine Eröffnung im kommenden Jahr anvisiert worden, einen festen Termin gibt es aber nach wie vor nicht.

afp

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