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Vergleich

E-Autos: Strom immer teurer - Preise an den Ladesäulen steigen und die Unterschiede sind überraschend groß

Ein Schild markiert einen Parkplatz für Elektroautos an Ladesäulen für E-Autos.
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Aufgrund der steigenden Strompreise wird auch das Tanken von Ellektroautos immer teurer.

Die Strompreise ziehen bundesweit derzeit kräftig an. Die Entwicklung holt jetzt auch die Fahrer von E-Autos ein. Doch die Preisunterschiede an den Ladesäulen sind überraschend groß.

München - Der deutsche Strommarkt ist derzeit in Aufruhr. Die Preise steigen steil an. Zahlreiche Billiganbieter ziehen die Notbremse und haben ihre Lieferverträge an Kunden kurzerhand gekündigt. Die Regierung möchte nun eingreifen und mehr Schutz für Stromkunden* bieten. Doch was viele vergessen: Auch das Fahren von E-Autos wird durch die höheren Strompreise teurer. Schließlich ist das Aufladen eines solchen Wagens ein richtiger Stromfresser.

E-Autos: Laden zu Hause ist günstiger als an öffentlichen Säulen

Daher reagieren nun die Betreiber der öffentlichen Ladesäulen. Sie klagen, dass das Geschäft erst bei Preisen von 50 bis 60 Cent pro Kilowattstunde lohnenswert sei. Das berichtet t3n.de. Zum Vergleich: Das Laden zu Hause wäre bei diesen Preisen dann deutlich billiger. Nach Angaben des Bundesverbands der Energiewirtschaft liegt der Durchschnittspreis von Haushaltsstrom bei 32,15 Cent.

Doch nicht jeder hat die Möglichkeit, sein E-Auto zu Hause zu laden und bei längeren Fahrten ist man ohnehin auf öffentliche Ladesäulen angewiesen. Aber welcher Anbieter ist denn nun trotz Preissteigerung* am günstigsten? Eine Übersicht:

  • Der Marktführer EnBW bietet normale Ladegeschwindigkeit für 45 Cent und die schnelle Aufladung für 55 Cent pro Kilowattstunde. Mit einer Grundgebühr von sechs Euro pro Monat kann man etwa günstiger tanken. Dann kostet die normale Ladung 36 Cent und die schnelle 46 Cent.
  • Tesla* erhöhte als erster Anbieter die Preise und verlangt seit Dezember 45 Cent pro Kilowattstunde. Im Mai 2021 lag der Preis noch bei 37 Cent.
  • Beim niederländischen Anbieter Allego kostet die Kilowattstunde seit Neustem 65 statt 61 Cent. Bei einer Leistung von mehr als 59 Kilowatt sind es sogar 69 Cent.
  • Auch der Ladesäulenbetreiber Fastned zieht mit den Preisen mit und verlangt 69 Cent. Wer ein Abo hat, muss jedoch nur noch 45 Cent zahlen.
  • Am teuersten ist das Laden des E-Autos immer noch beim Schnellladenetz Ionity. Für Abo-Kunden, die monatlich 18 Euro Grundgebühr zahlen, kostet es 35 Cent. Doch Laufkundschaft muss ganze 79 Cent pro Kilowattstunde blechen. Wer jedoch ein E-Auto bei einem der Ionity-Partner wie beispielsweise Mercedes, BMW, VW oder Hyundai kauft, sollte sich unbedingt nach einem Spezialangebot erkundigen. Wer beispielsweise einen VW ID fährt, kann für eine monatliche Grundgebühr von 9,99 Euro für nur 30 Cent bei Ionity laden.

Wie viele Kilowattstunden ein E-Auto benötigt um vollzuladen, ist von der Kapazität des Akkus abhängig. Den VW ID*3 gibt es beispielsweise mit 58 Kilowattstunden. Einen Tesla Model 3 gibt es mit 50 oder 75 Kilowattstunden Kapazität zu kaufen.

E-Autos: Blockieren von Ladesäulen kann teuer werden

Aber Achtung: Nicht nur das Aufladen des E-Autos kostet. Mittlerweile verlangen die meisten Ladesäulen-Anbieter auch sogenannte Blockiergebühren. Wer länger als vier Stunden an der Säule steht, muss mit zusätzlichen Kosten rechnen. Bei EnBW sind es beispielsweise zehn Cent pro Minute. Maximal kann man dort zwölf Euro für das Blockieren eines Ladeplatzes zahlen, bis dahin ist der Preis gedeckelt. Bei BMW* Charging ist das Blockieren einer normalen Ladesäule günstiger, dort kostet die Minute sechs Cent. Bei der Schnellladestation sind es jedoch schon 20 Cent pro Minute – und zwar schon nach 90 Minuten Parkzeit.

Besonders jetzt, wo die Energiepreise so hoch sind, sollten E-Auto-Fahrer also unbedingt vergleichen, bevor sie ihren Wagen an eine öffentliche Ladesäule hängen. Abo-Modelle können sich je nach Nutzung auf jeden Fall lohnen. (ph)