EU-Kommission und EZB:

Litauen ist fit für den Euro

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Bald Euro-Land? Blick in die Altstadt der litauischen Hauptstadt Vilnius. 

Brüssel/Frankfurt  - Litauen kann nach Auffassung der EU-Kommission und der Europäischen Zentralbank (EZB) zum 1. Januar 2015 den Euro  einführen.

Das baltische Land mit knapp drei Millionen Einwohnern erfülle die Beitrittskriterien, stellten die EU-Behörde und die EZB am Mittwoch in getrennten Berichten fest. Litauen wäre das 19. Mitglied des Währungsclubs und würde den Beitritt der baltischen Staaten zur Eurozone komplettieren. Zuletzt hatte Lettland im Januar auf den Euro umgestellt. Endgültig entscheiden müssen die EU-Finanzminister, voraussichtlich bei ihrer Sitzung im Juli.

Die EU-Kommission lobte die „langjährige umsichtige Haushaltspolitik und wirtschaftlichen Reformen“ Litauens, die das Land reif für den Euro gemacht hätten. Auch Europas Währungshüter halten Litauen fit für den Euro - trotz einiger Bedenken. Litauen habe Inflation, Haushaltsdefizit und Staatsverschuldung im Griff, schreibt die Notenbank in ihrem Konvergenzbericht. Auch die Währung Litas bewege sich seit Jahren stabil zum Euro. Sorgen bereitet den Notenbankern aber mittelfristig der Inflationsdruck in dem Land.

dpa

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