Eurogruppen-Chef Dijsselbloem

Zypern kein Modell für andere Länder!

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Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem

Frankfurt/Main - Der Chef der Eurogruppe, Jeroen Dijsselbloem, hat ausdrücklich betont, die Bankenrettung in Zypern sei kein Modell für andere Länder.

„Zypern ist ein besonderer Fall mit außergewöhnlichen Herausforderungen“, schrieb der niederländische Finanzminister am Montag in einer Mitteilung. Er reagierte damit auf einen Bericht der „Financial Times“. Diese hatte ihn mit der Aussage zitiert, das Zypern-Programm tauge zum Vorbild für die Eurozone. Das hatte zu Verunsicherung und sinkenden Kursen an den Börsen geführt.

In der Mitteilung hieß es nun: „Makroökonomische Anpassungsprogramme sind für die betroffenen Länder maßgeschneidert und es werden keine Modelle oder Vorlagen genutzt.“

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In Zypern werden Großanleger, Eigentümer und Gläubiger der beiden größten Banken der Insel zu ihrer Rettung herangezogen. Die zweitgrößte Bank, Laiki, soll aufgespalten werden und am Ende de facto vom Markt verschwinden. Kunden mit Einlagen von mehr als 100.000 Euro müssen mit erheblichen Verlusten rechnen. Dieses Vorgehen ist in der Eurozone bisher einzigartig.

dpa

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