Subventionen werden gekappt

EU kritisiert zu hohe Strompreise

Brüssel - Der Strompreis ist nach Einschätzung von EU-Energiekommissar Maros Sefcovic für viele Endkunden zu hoch.

Die EU-Kommission werde prüfen, inwieweit Durchleitungsgebühren und Steuern die Energiepreise unnötig nach oben trieben, kündigte Sefcovic in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom Montag an. Subventionen für umwelt- oder klimaschädliche Energiequellen müssten enden. Staatliche Preisgrenzen lehnte er jedoch ab.

Sefcovic sprach sich zudem erneut für eine Neuausrichtung der EU-Energiepolitik aus. Trotz jahrelanger Bekenntnisse zu offenen Energiemärkten sei der Binnenmarkt in der EU nach wie vor stark zersplittert, sagte er weiter. Zudem hätten unterschiedliche Fördersysteme für die erneuerbaren Energien neue Hürden erzeugt und den Handel verzerrt. "Wir müssen im Strommarkt praktisch noch einmal von vorne anfangen und den Markt neu konzipieren."

Die EU-Kommission hatte in der vergangenen Woche eine Neuordnung der Energiepolitik angekündigt. Konkrete Vorschläge will sie am 25. Februar verabschieden.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Wirtschaft

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser