Tarif-Verhandlungen gescheitert

Eurowings: Flugbegleiter treten in Streik

Mörfelden-Walldorf/Düsseldorf - Eigentlich wollte man die Tarif-Verhandlungen bei Eurowings fortsetzen, Doch jetzt kommt es bei der Lufthansa-Billigtochter zum Streik.

Bei der Lufthansa-Billigtochter Eurowings sind die Tarifgespräche für das Kabinenpersonal erneut gescheitert. Die Gewerkschaft Ufo rief daraufhin die Beschäftigten zu einem Streik ab Donnerstag auf. Details sollten noch am Mittwochabend genannt werden. Die Ufo-Verhandlungsführerin Sylvia De la Cruz warf dem Unternehmen Verzögerungstaktik vor. Über Details einer möglichen Schlichtung habe man sich in der zweitägigen Sitzung nicht einigen können.

Noch in der vergangenen Woche hatte Ufo die Verhandlungen für gescheitert erklärt und mit Streiks ab Wochenbeginn gedroht. Am Montag waren dann doch die Gespräche am Ufo-Sitz in Mörfelden-Walldorf fortgesetzt worden, dieses Mal mit direkter Beteiligung der Eurowings-Geschäftsführung.

Es geht um die Gehälter und Arbeitsbedingungen der rund 400 Flugbegleiter der in Düsseldorf sitzenden deutschen Fluggesellschaft Eurowings GmbH, die 23 von bislang 90 Mittelstreckenjets der expandierenden Lufthansa-Billigplattform Eurowings betreibt. Es ist unklar, ob Ufo in der Belegschaft die Mehrheit vertritt, da auch die DGB-Gewerkschaft Verdi dort Mitglieder organisiert.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Zurück zur Übersicht: Wirtschaft

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser