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Druck durch neue EU-Regeln

Experte rechnet mit zusätzlichen Rabatten auf Elektro-Autos

Im kommenden Jahr müssen die Hersteller die Verkäufe von Hybriden, Elektroautos und Kleinwagen steigern, um die neuen CO2-Regeln der EU zu erfüllen. Foto: Jan Woitas/zb/dpa
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Im kommenden Jahr müssen die Hersteller die Verkäufe von Hybriden, Elektroautos und Kleinwagen steigern, um die neuen CO2-Regeln der EU zu erfüllen. Foto: Jan Woitas/zb/dpa

Frankfurt/Essen (dpa) - Neuwagenkäufer können sich nach Einschätzung des Branchen-Experten Ferdinand Dudenhöffer auf zusätzliche Rabatte bei emissionsarmen Autos einstellen.

Im kommenden Jahr müssten die Hersteller die Verkäufe von Hybriden, Elektroautos und Kleinwagen steigern, um die neuen CO2-Regeln der EU zu erfüllen, heißt es in der regelmäßigen Rabattstudie von Dudenhöffers CAR-Institut an der Universität Duisburg-Essen.

An die Stelle der nahezu ausgelaufenen Preisnachlässe beim Eintausch alter Dieselfahrzeuge würden 2020 sogenannte CO2-Rabatte treten, meint Dudenhöffer. Der Opel-Mutterkonzern PSA habe bereits den Händlern seiner Hauptmarke Peugeot harte Zielvorgaben für Elektroautos und CO2-Quoten gemacht. Die Schwestermarke Opel und andere Hersteller würden voraussichtlich folgen. «Nach heutigem Bild werden die Händler einen Großteil der Rechnung durch höheren Rabattdruck bezahlen», erklärte der Studienleiter.

Im November hatten die Marktbeobachter am deutschen Markt vergleichsweise geringe Preisnachlässe registriert. Es gab weniger offen beworbene Sonderangebote, deren durchschnittlicher Kundenvorteil zudem geringer ausfiel als vor einem Jahr. Die Diskussion um Dieselfahrverbote habe sich beruhigt und werde von den Autokäufern weniger ernst genommen, hieß es. Mit Ausnahme von BMW und Mercedes biete kein Autobauer mehr Umtauschprämien für alte Diesel. Dafür würden auslaufende Elektromodelle wie der Seat Mii mit niedrigen Leasingraten in den Markt gedrückt.

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