Fährstreik: Griechen lassen Obst verfaulen

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Die griechischen Fähren werden für die nächsten 48 Stunden still stehen. Folgen hat das für die Lebensmittel.

Athen - Die griechischen Fährbesatzungen streiken. Aus Protest gegen die Kürzungen ihrer Renten werden sie die Inseln der Ägäis für 48 Stunden nicht mehr anfahren. Das kann fatale Folgen haben.

Aus Protest gegen die Kürzung ihrer Renten um sieben Prozent haben die Besatzungen der griechischen Fähren am Montagmorgen einen 48-stündigen Streik begonnen. Betroffen werden vor allem die Inseln der Ägäis sein, die keinen Flughafen haben. Diese werden wegen des Streiks praktisch von der Außenwelt abgeschnitten sein. Zudem könnten sensible Produkte wie Gemüse und Obst aus Kreta nicht rechtzeitig nach Piräus gebracht werden und verfaulen.

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Wie die Gewerkschaft der Seeleute (PNO) mitteilte, soll am Dienstag beraten werden, ob der Streik für weitere zwei Tage verlängert wird. Bauern auf Kreta sind aufgebracht und drohen, Schiffe zu besetzen und die Besatzungen zum Auslaufen der Schiffe zu zwingen, wie das griechische Fernsehen am Montag berichtete. Die Kürzungen der Renten der Seeleute ist Teil von umfangreichen Kürzungen aller Renten in Griechenland und wesentlicher Bestandteil des harten Sparprogramms zur Rettung Griechenlands vor dem Bankrott.

dpa

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