„Hellö“

Flixbus übernimmt Fernbusse der ÖBB

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Flixbus ist seit 2013 im Fernbusgeschäft

Bus-Gigant Flixbus hat sich den nächsten Konkurrenten einverleibt: Diesmal ist die Fernbussparte „Hellö“ der österreichischen Bahn an der Reihe.

Der Fernbusanbieter Flixbus übernimmt die Fernbussparte Hellö der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Wie die beiden Unternehmen am Montag mitteilten, fahren die Hellö-Fernbusse bis Ende Juli zunächst normal weiter, ab August sollen die bestehenden Linien in das europäische Flixbus-Netz integriert werden. Zugleich will Flixbus das bestehende Fernbusnetz um neue Verbindungen und mehr Ziele erweitern.

Schon ab Juni Ticket-Kooperation

Wie die ÖBB nach Berichten der österreichischen Nachrichtenagentur APA mitteilte, startet zudem schon im Juni die gemeinsame Vertriebskooperation beider Anbieter. So sind Hellö-Tickets dann etwa auch über Flixbus erhältlich.

Flixbus war 2013 nach der Liberalisierung des Fernbusmarkts gestartet und bietet nach eigenen Angaben derzeit jeden Tag rund 100.000 Verbindungen zu tausend Zielen in 20 Ländern an. Das Unternehmen fusionierte Anfang 2015 mit MeinFernbus und dominiert seitdem das Geschäft in Deutschland - auch das Kartellamt hat den Anbieter bereits ins Visier gefasst. Im vergangenen Jahr übernahm Flixbus den Postbus.

Grünen-Abgeordneter warnt vor steigenden Preisen

Der Grünen-Politiker Matthias Gastel warnte vor höheren Preisen und erklärte, die weitere Übernahme eines kleinen Konkurrenten durch Flixbus verheiße für die Fahrgäste "langfristig nichts Gutes". Der Wettbewerb auf dem Fernbusmarkt sei wichtig.

Der bahnpolitische Sprecher der Partei forderte die Bundesregierung auf, sich "kritisch mit der Monopolisierung auf dem Fernbusmarkt auseinandersetzen" und sprach sich für eine Ausweitung der Kontrollmöglichkeiten des Bundeskartellamts aus.

Rekord! Wie oft die Fahrgäste im vergangenen Jahr Busse und Bahnen in Deutschland genutzt haben, das erfahren Sie in diesem Artikel.

AFP

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