Flughafen-Blamage: Air Berlin muss neu planen

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Bis die Probleme gelöst sind, wird Air Berlin weiterhin vom Flughafen Tegel fliegen.

Berlin - Das Chaos am neuen Berliner Flughafen wird für die Airlines zum Problem. Air-Berlin-Chef Hartmut Mehdorn spricht von einer "kniffligen Situation".

Die verschobene Inbetriebnahme des neuen Flughafens Berlin-Brandenburg stellt Air Berlin vor große Herausforderungen.Um das am neuen Flughafen geplante Programm an die Gegebenheiten des alten Airports in Berlin-Tegel anzupassen, hat die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft eine Gruppe aus Experten für Flugplanung, Service und Umsatz eingesetzt. Sie soll operative Abläufe entwickeln, um geplante und gebuchte Flüge doch durchführen zu können. “Die Situation ist außerordentlich knifflig“, sagte Airline-Chef Hartmut Mehdorn am Mittwoch in Berlin.

Air Berlin müsse nun über eine Million Fluggäste einzeln über ihren Abflug- beziehungsweise Ankunftsflughafen informieren, sagte Mehdorn weiter. Zudem müsse ein größeres Flugprogramm ausgerechnet in der Sommersaison mit alter Infrastruktur am Flughafen Tegel bewältigt werden. Für Fluggäste ändere sich zunächst nichts, statt vom neuen Flughafen fliege Air Berlin wie gewohnt von Berlin-Tegel. Alle Buchungen blieben bestehen, versicherte er.

dapd

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