Gerd Maas wird neuer Vorstand

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Neuer Vorsitzender von „Die Familienunternehmer – ASU“ im Rosenheim und Südostbayern ist Gerd Maas (2. v. re.), hier mit seinen Vorstandskollegen Richard Diebald (re.) und Georg Zanetti (3. v. re.) sowie dem Landesvorsitzender der Familienunternehmer, Martin Schoeller (li.).

Rosenheim - Der Regionalkreis Südostbayern von "Die Familienunternehmer - ASU" und "Die Jungen Unternehmer - BJU" hat am Dienstag einen gemeinsamen neuen Vorstand gewählt.

Gerd Maas, Familienunternehmer aus Söchtenau, wurde am Dienstagabend, 15. November, einstimmig für die nächsten zwei Jahre zum Vorstandsvorsitzenden bestimmt.

Maas, der bereits seit März Kommissarischer Vorstandsvorsitzender war, ist Nachfolger von Josef Deindl, der im Frühjahr verstarb. Seine Kollegen im Vorstand sind – wie bisher – Richard Diebald, Georg Zanetti und Wolfgang Zenker. „Wir werden als Verband in Zukunft noch politischer werden“, betonte Maas. Zur Begründung sagte er: „Unsere Gesellschaft braucht Wirtschaft.

Denn man kann nur verbrauchen, wenn man etwas leistet und produziert. Vor diesem Hintergrund sehen wir den fortschreitenden Linksrutsch der bürgerlichen Parteien mit großer Sorge. Es darf nicht sein, dass der Wettbewerb der Umverteilung fortgesetzt wird, immer mehr Sozial- und Transferleistungen verteilt werden. Wir halten auch nichts von Steuergeschenken, die wir am Ende doch nur selbst zahlen“, so Maas.

Als Ziel der Familienunternehmer nannte der neue Vorsitzende: „Wir wollen und brauchen eine Gesellschaft, in der man etwas erwirtschaften und leisten kann. Die Väter der sozialen Marktwirtschaft drehen sich in ihren Gräbern um, wenn sie sehen, wie es heute in Deutschland zugeht. Mein Fazit: Selten waren wir als Verband so wichtig wie heute.“ Geplant sind daher unter anderem Gespräche mit Politikern in Bayern und auf Bundesebene, um entsprechende Rahmenbedingungen zu fordern.

Für Martin Schoeller, den bayerischen Landesvorsitzenden der „Familienunternehmer“, ist Bayern im Vergleich mit anderen Bundesländern noch „eine Insel der Seeligen“. Besonders lobte er die Gesprächsbereitschaft der Staatsregierung, die für Anregungen und Forderungen der „Familienunternehmer“ ein offenes Ohr habe. In seinem Vortrag „Das Gleiche in Grün – Die Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft“ forderte Schoeller, den Erhalt der Umwelt als große Aufgabe zu verstehen und als große Chance zu nutzen.

„Die Stärke der Europäer liegt im Thema Nachhaltigkeit. Statt wie die USA auf ein ‚Silicon Valley’ zu setzen, sollten wir künftig noch stärker ein ‚Green Valley’ fördern. Deutschland kann hier mit seinem Knowhow und seinen technologischen Entwicklungen Signale setzen. Wir müssen unsere Vorreiterrolle weiter ausbauen, dann sind wir im ‚grünen Bereich’ – natürlich ökologisch und nicht politisch verstanden.“

Pressemitteilung Die Familienunternehmer - ASU Kommunikationsmanagement

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