Die „Gipfelstürmer“ treten in die Pedale

Rosenheim - „Wir treten wieder kräftig in die Pedale!“ Mit einer grandiosen Auftaktfeier unter dem Motto „Mountainbiking“ startete der 5. Gipfelstürmer-Business-Plan-Wettbewerb.

170 Gäste waren ins Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim gekommen.

Das Projekt „Gipfelstürmer“ ist eine Inititative des Rosenheimer „Quarter Club“ in Kooperation mit dem Münchener Businessplan Wettbewerb und richtet sich an Existenzgründer, bestehende Unternehmer und Studenten der Landkreise Rosenheim, Traunstein, Bad Tölz-Wolfratshausen.

Impressionen vom Auftakt:

Gipfelstürmer 2010: Der Auftakt

Aber nicht nur die Teilnehmer sollen und wollen auf dem Weg zum Erfolgsgipfel strampeln. Auch ein breites Netzwerk von Unterstützern aus der regionalen Politik und Wirtschaft erklärte, wieder gerne umfassende Starthilfe für die Gründer und Unternehmer zu leisten.

Kontakt und Infos:

quarter club e.V. c/o

An der Burgermühle 4

3022 Rosenheim

Tel. 08031 409 988-0

Fax 08031 409 988-88

E-Mail: info@quarter-club.de

Internet:

Quarter Club

Projekt „Gipfelstürmer“

Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer unterstützt den Gipfelstürmer BPW seit der ersten Saison und zeigte sich in ihrem Grußwort begeistert über diese „beispielhafte Initiative des Quarter Clubs für die Wirtschaft.“ Sie freue sich über die Bereitschaft der Beteiligten, „selbst anzupacken“ und dankte allen ehrenamtlichen Helfern und den Sponsoren. Denn, so Oberbürgermeisterin Bauer: „Innovationskraft, neue Verfahren und Unternehmen sind die Zaubermittel für eine Wirtschaftsregion.“

Landrat Josef Neiderhell, Landkreis Rosenheim, lobte im Grußwort des Landkreises den Gipfelstürmer BPW und hob seinen Nutzen hervor: „Oft ist es so: Eigentlich gibt es viele gute Ideen, aber niemand kümmert sich darum. Eigentlich gibt es gute Wege aber niemand zeigt sie auf. Der Gipfelstürmer BPW ist da für die Leute, die etwas tun wollen und noch eine kleine Hilfestellung brauchen.“

Durch den Abend führte humorvoll, kurzweilig und informativ Quarter-Club-Vorstand Siegfried Weisbach und Marktetingexperte bei WAO Rosenheim, inmitten einer originellen Berg-Gipfel-Kulisse mit Mountainbike-Deko, von Additive Bikes Prien, die Sieger des letztjährigen Gipfelstürmers. „Das Bike steht für die Unterstützungs-Angebote, mit denen die Teilnehmer schneller als zu Fuß auf den Gipfel der Selbständigkeit kommen. Der Fahrradhelm ist wie das Feedback unserer Juroren, um Gründer und Unternehmer vor Schaden zu bewahren. Und wie eine Gangschaltung erleichtern unsere Coaches und Referenten das Treten beim Weg in die Selbständigkeit.“

Die hochkarätige Referenten-Schaar beim Gipfel-Talk:

Die Gäste der anschließenden Talk-Runde radelten stilgerecht zum Motto zur Bühne. Kooperationspartner Werner Arndt, Geschäftsführer der MBPW GmbH, erklärte: „Bis jetzt wurden mit Unterstützung des Münchener Business Plan Wettbewerb 600 neue Unternehmen gegründet und 4800 neue Arbeitsplätze geschaffen. Durch die Kooperation mit dem MBPW erschließt sich den Teilnehmern auch ein enormes überregionales und internationales Netzwerk".

Gipfelstürmer Programm 2010:

Was genau die Teilnehmer am kostenlosen Programm und am Wettbewerb in diesem Jahr erwartet, stellte Mitorganisator Siegfried Weisbach gemeinsam mit Gipfelstürmer Koordinatorin Beate Mader vor, die Ansprechpartnerin für die Teilnehmer und das Netzwerk. 22 Veranstaltungen an verschiedenen Orten werden geboten, es gibt Workshops, Seminare und viele Möglichkeiten, Kontakte zu Coaches, potenziellen Partnern und Investoren zu knüpfen. Nach der Einreichung erhalten alle Teilnehmer Feedback von drei Experten-Juroren.

Bis zur Abgabefrist am 12. März 2010 haben die Teilnehmer Zeit für den Weg auf den Gipfel des Erfolgs. Wer das Siegertreppchen gestürmt hat, wird auf der Prämierungsfeier am 20. April 2010 enthüllt.

Ein etablierter Netzwerk-Partner für Gründer und Unternehmer ist die IHK Rosenheim. Alexandra Gelhaar, Geschäftsführerin, berichtete: „Wir blicken auf ein turbulentes Jahr zurück. Mit über 300 Beratungen hatten wir doppelt so viele Anfragen wie letztes Jahr. Wir erwarten jetzt noch mehr Gründungen. Gerade in wirtschaftlich kritischen Zeiten sind die Menschen eher bereit, ihre berufliche Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.“ Besonders viele innovative Ideen und Gründerpotentile finden sich an der Hochschule Rosenheim, wie Attila Lottner, Quest Consulting in einer Studentenbefragung ermittelte. Als Talk-Gast auf die Bühne radelte Prof. Heinrich Köster, Präsident der Hochschule Rosenheim. Er engagiert sich dafür, dass Studierende ihr unternehmerisches Potenzial umsetzen können und mit der Wirtschaft vernetzt werden. So initiierte er die Einrichtung „Forschung & Entwicklung“, bei der interdisziplinäre Teams von Studierenden innovative Projekte gemeinsam mit Unternehmen, Instituten und Hochschulen verwirklichen. Prof. Heinrich Köster will sich persönlich dafür einsetzen, dass in dieser Gipfelstürmer-Saison möglichst viele Businesspläne von Hochschul-Studenten eingereicht werden.

Spezielle Angebote für Selbständige und Unternehmer hat auch die Sparkasse Rosenheim – Bad Aibling. Vorstand Thomas Bärtl erklärte: „Die Sparkassen haben den Auftrag, für die Region da zu sein und Innovationen sind sehr wichtig für eine Region.“ Der Name des "MAX Konzepts für Existenzgründer" der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling ist Programm. Mit maximaler Förderung, maximaler Beratung und maximaler Leistung für Existenzgründer. Die maximale Finanzierung geht über den klassischen Kredit hinaus und zeigt weitere Möglichkeiten wie etwa Mezzanine Kapital auf.

 Tipps aus der Sicht eines erfolgreichen Unternehmers gab Prof. Prof. h.c./Shanghai Dr. Harald Gumbiller. Er baute zielstrebig die Prienamed–Zentrum für Ganzheitsmedizin Ärztehäuser in Prien und München auf. Aktuell startet er mit einem weiteren Projekt, das Schulmedizin und traditionelle Medizin vereint. „Entscheidend ist das Herzblut“, so der Mediziner und Unternehmer. „Man sollte sich am besten eine Marktnische suchen, dann kann man sein Unternehmen mit viel Arbeit und Herzblut voranbringen.“

Ein gutes Stück auf dem Weg nach oben ist auch Gabriela Weilacher gekommen, die mit ihrem Ehemann für das „Kir Royal“ Geniesserjournal vor zwei Jahren beim Gipfelstürmer mit dem 2. Platz prämiert wurde. Über die Teilnahme sagte sie: „Wir haben alle Gipfelstürmer- Angebote mitgemacht, viel Inspiration erhalten und den Businessplan erarbeitet.“ Ihr Rat an die neuen Teilnehmer: „Wenn man eine gute Idee hat, sollte man sich zwar auch immer wieder selbst in Frage stellen, aber durchhalten! Der Gipfelstürmer bietet dazu jede Menge Vorteile und Motivation.“

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