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Türkei-Wahl 2018: Erdogan erklärt sich zum Sieger – Massive Manipulationsvorwürfe – So wählten die Deutsch-Türken

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73 Cent weniger

Gute Chancen für Senkung von Rundfunkbeitrag

Mainz - Es sieht gut aus: Der Rundfunkbeitrag könnte laut Gebührenkommission KEF zukünftig 73 Cent weniger betragen. Doch das letzte Wort haben die Ministerpräsidenten im März.

Die künftige Höhe des Rundfunkbeitrags wird konkreter: An den vorgeschlagenen 73 Cent Senkung wird sich nach Einschätzung von Fachkreisen laut Nachrichtenagentur dpa nicht mehr viel ändern. Das letzte Wort zum Vorschlag der Gebührenkommission KEF haben die Länder: Wenn die Ministerpräsidenten dem Vorschlag im März auch zustimmen, könnte der Rundfunkbeitrag 2015 von 17,98 Euro auf 17,25 Euro im Monat sinken.

Die Länder und die Intendanten der öffentlich-rechtlichen Anstalten hatten am Mittwoch mit der KEF darüber beraten. Die Kommission geht von Mehreinnahmen für ARD, ZDF und Deutschlandradio von rund 1,15 Milliarden Euro bis 2016 aus. Sie empfiehlt, die Hälfte zur Senkung des Beitrags einzusetzen. Die ARD hatte im Dezember darauf hingewiesen, dass die öffentlich-rechtlichen Sender von geringeren Einnahmen als die KEF ausgingen.

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) will ihren aktuellen Bericht im Februar der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) überreichen. Dreyer leitet die Rundfunkkommission der Länder. Die KEF legt fest, wie viel Geld die Öffentlich-Rechtlichen brauchen. Die Sender können Mehrerträge nicht einfach ausgeben.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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