Guttenberg: Regierung offen bei Opel-Investor

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Wirtschaftsminister zu Guttenberg will ein langfristig tragfähiges Konzept für Opel.

Berlin - Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat sich offen für weitere mögliche Investoren beim angeschlagenen Autobauer Opel gezeigt.

Vor einem für heute (Montag) geplanten Gespräch mit Fiat-Chef Sergio Marchionne in Berlin sagte zu Guttenberg im Deutschlandfunk, er wünsche sich “einen Investor, der für langfristige Sicherung steht und der ein Konzept vorstellt, das sich tatsächlich verwirklichen lässt und nicht nur für einige Monate trägt“.

Zunächst müsse man ohnehin eine Einigung von potenziellen Investoren mit dem US-Opel-Mutterkonzern General Motors abwarten, so zu Guttenberg. Er verlangte konkrete Zahlen: “Ich kann mir nur erhoffen, dass wir belastbarere Zahlen und Fakten bekommen, weil sich danach das Ob und Wie eines Eintritts der Bundesregierung bemessen wird.“

Armin Schild von der IG Metall, Arbeitnehmervertreter im Opel- Aufsichtsrat, äußerte sich im ZDF-“Morgenmagazin“ erneut skeptisch über einen Einstieg von Fiat. Die Italiener hätten selbst “große Probleme“. Es sei zu befürchten, “dass die Entscheidungen bei Opel nicht mehr in Detroit, sondern in Turin getroffen werden, aber nicht in Rüsselsheim.“

Der Verkauf des Konzerns sollte nicht unter zu großem Zeitdruck geschehen, so Schild. Fiat-Chef Marchionne will sich nicht nur mit Guttenberg, sondern auch mit Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier (SPD) und Opel- Betriebsratschef Klaus Franz treffen.

dpa

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