Herrmann will fehlende Fachkräfte in Europa suchen

+
Bayerns Innenminister Herrmann will fehlende Fachkräfte in Europa suchen.

München - Bayerns Innenminister Herrmann schlägt angesichts des Fachkräftemangels die gezielte Anwerbung qualifizierter Arbeitnehmer in Ost- und Südeuropa vor - nach dem Vorbild der Wirtschaftswunders.

Eine allgemeine Freigabe der Zuwanderung für Arbeitnehmer aus nichteuropäischen Staaten lehnte Joachim Herrmann (CSU) am Donnerstag weiter strikt ab. Vorrang sollen EU-Bürger haben: “Wir haben in der EU immer noch über 20 Millionen Arbeitslose“, sagte Herrmann. Seit 1. Mai genössen Arbeitnehmer aus den osteuropäischen EU-Ländern volle Freizügigkeit in der Union. “Wir können gezielt Arbeitskräfte aus Osteuropa oder auch Südeuropa anwerben, so wie wir das in früheren Jahrzehnten auch gemacht haben, wenn die Konjunktur brummte.“

Zurück zur Übersicht: Wirtschaft

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser