BP holt Geld rein: Verkauf von Öl- und Gasfeldern

Houston/London - Der britische Energiekonzern BP sammelt fleißig Geld ein, um die Schäden der Ölpest im Golf von Mexiko bezahlen zu können.

Für 7 Milliarden Dollar wechselten mehrere Öl- und Gasfelder in den US-Bundesstaaten Texas und New Mexiko sowie in Kanada und der ägyptischen Wüste den Besitzer. Zugeschlagen hat der US-Förderer Apache. Die beiden Unternehmen gaben das Geschäft am Dienstag bekannt. Bereits seit Tagen war über die anstehenden Verkäufe spekuliert worden. Und es dürften weitere folgen. BP hofft, durch die Trennung von Beteiligungen 20 Milliarden Dollar (rund 15,5 Mrd Euro) erlösen zu können.

Ölpest im Golf von Mexiko: Chronologie des Versagens

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Um frisches Kapital aufzutreiben, hatte BP-Chef Tony Hayward zudem mit Investoren unter anderem aus dem Nahen Osten gesprochen. Seit gut drei Monaten verseucht Öl aus dem Bohrloch im Gold von Mexiko nun schon das Meer und die Küsten. Fischer sind arbeitslos geworden, die Touristen bleiben aus, die ganze Wirtschaft in der Region leidet. Erst vor wenigen Tagen hatte BP das Loch mit einer provisorischen Kappe abdichten könne. Es fehlt jedoch noch eine dauerhafte Lösung.

dpa

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