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Absatzprobleme

HTC prüft angeblich Auslagerung der Produktion

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Jason Mackenzie, US-Präsident von HTC

New York - Der mit Absatzproblemen kämpfende Smartphone-Spezialist HTC könnte laut einem Zeitungsbericht die Produktion auslagern, um Kosten zu senken.

Das Unternehmen habe in den vergangenen Monaten mit mehreren Auftragsfertigern gesprochen, berichtete das „Wall Street Journal“ am Mittwoch. Darunter sei auch ein Hersteller aus dem Konzernverbund des Apple-Auftragsfertigers Foxconn, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. HTC stellt seine Geräte bisher in eigenen Fabriken her.

HTC kämpft schon seit über einem Jahr mit Absatzproblemen. Auch das von Experten gelobte Flaggschiff-Modell HTC One konnte den Abwärtstrend nicht stoppen. Nach Zahlen der Marktforschungsfirma Gartner rutschte der Marktanteil auf 2,6 Prozent ab. Im dritten Quartal verbuchte das Unternehmen aus Taiwan seinen ersten Verlust und warnte zudem vor einem schwachen Weihnachtsgeschäft. Anfang der Woche wurden bereits die Aufgaben im Spitzen-Management neu verteilt: Die Verwaltungsrats-Vorsitzende Cher Wang wird sich stärker um das Tagesgeschäft kümmern, während Firmenchef Peter Chou sich auf Produkte und Innovation konzentrieren soll.

dpa

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