Hück bestreitet Zeitplan für Entscheidung über Porsche-Zukunft

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Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück.

Stuttgart - Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück hat bestritten, dass am Donnerstag im Aufsichtsrat über den Verkauf des Sportwagenherstellers an Volkswagen entschieden wird.

Lesen Sie dazu:

Porsche: Betriebsrat plant Werksbesetzungen

Bericht: VW will Porsche komplett übernehmen

Der Aufsichtsrat werde an dem Tag nur informiert, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Kontrollgremiums am Sonntag im SWR. "Wir haben noch nicht einmal die Unterlagen, also können wir noch gar nichts beschließen und werden auch nichts beschließen. Das ist eine gezielte Falschmeldung."

Laut Berichten soll Porsche von VW übernommen werden, für Donnerstag sind Aufsichtsratssitzungen der Porsche-Holding und von Volkswagen geplant. VW-Aufsichtsrat Christian Wulff hatte der "Wirtschaftswoche" gesagt: "In den Aufsichtsratssitzungen der Porsche SE und der Volkswagen AG sollte am Donnerstag eine Grundsatzvereinbarung für einen integrierten Automobilkonzern eine breite Mehrheit bekommen."

Hück bekräftigte im SWR, dass die Belegschaft von Porsche um die Eigenständigkeit des Unternehmens kämpfen werde. Er forderte den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger dazu auf, sich in den Konflikt einzuschalten und sich für die Arbeitsplätze in Baden-Württemberg einzusetzen.

ap

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