Weitere Streiks ab Aschermittwoch

IG Metall-Vize: Tarifabschluss muss im Februar stehen

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Für Entgelt, Altersteilzeit und Bildungsteilzeit braucht es bundesweit eine Lösung, fordert IG Metall-Vize Hofmann. Foto: Holger Hollemann

Frankfurt/Main - Im Tarifstreit der Metall- und Elektroindustrie droht die IG Metall mit Urabstimmung und Streik für den Fall, dass im Februar kein Abschluss gelingt.

Er erwarte von der vierten Verhandlungsrunde in Baden-Württemberg am 23. Februar den entscheidenden Schritt zum Durchbruch, betonte der für die Tarifpolitik verantwortliche Zweite Vorsitzende der Gewerkschaft, Jörg Hofmann, in Frankfurt.

Es müsse bei Entgelt, Altersteilzeit und Bildungsteilzeit bundesweit eine Lösung geben. "Haben wir bis Ende des Monats kein entsprechendes Ergebnis, wird die IG Metall die Beschäftigten in mehr als einem Tarifgebiet zur Urabstimmung aufrufen", warnte Hofmann.

Die Gewerkschaft verlangt für die mehr als 3,7 Millionen Beschäftigten 5,5 Prozent mehr Geld sowie arbeitgeberfinanzierte Teilzeitregelungen für Ältere und Fortbildungswillige. Die Arbeitgeber hielten zuletzt an ihrem bisherigen Angebot von 2,2 Prozent mehr Gehalt fest. Die IG Metall will die Warnstreiks von Aschermittwoch an wieder ausweiten.

dpa

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