Bisherige Praxis irreführend

Industrie verpflichtet sich zur Kennzeichnung von Einwegflaschen

+
Einwegflaschen in einem Leergut-Zählzentrum.

Berlin - Industrie und Handel wollen Einwegflaschen künftig so kennzeichnen, dass sie für Verbraucher leicht zu erkennen sind.

Vertreter von sechs Verbänden wollen Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) am kommenden Mittwoch in Berlin eine entsprechende Selbstverpflichtung übergeben. Das teilte das Ministerium am Montag mit.

Aus Sicht der Umweltverbände ist die Art und Weise wie Einweg-Pfandflaschen bisher gekennzeichnet werden, oft irreführend und zum Teil sogar illegal. Die Deutsche Umwelthilfe hatte darauf hingewiesen, dass die meisten Verbraucher, wenn auf einer Getränkeverpackung „Pfandflasche“ steht, automatisch davon ausgingen, es handele sich um eine umweltfreundliche Mehrwegverpackung.

dpa

Zurück zur Übersicht: Wirtschaft

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser