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Japan: Wirtschaft erholt sich wieder

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Die Arbeitslosenquote stieg im April leicht auf 4,7 Prozent. Im Februar und März hatte sie bei 4,6 Prozent gelegen, dem niedrigsten Wert seit zwei Jahren.

Tokio - Japans Industrieproduktion brach nach dem Erdbeben und der Tsunami im März so stark ein wie noch nie. Jetzt erholt sie sich wieder - nur die Autoindustrie leidet weiter.

Das Erdbeben und der nachfolgende Tsunami haben die Autoproduktion in Japan im vergangenen Monat um mehr als 60 Prozent einbrechen lassen. Wie der Verband der Automobilhersteller am Dienstag mitteilte, wurden im April 292.001 Fahrzeuge hergestellt. Im Vorjahreszeitraum waren es 731.829 gewesen.

Bei der Naturkatastrophe im März wurden wichtige Zulieferfabriken im Nordosten Japans zerstört. Es wird erwartet, dass die Autobauer erst im weiteren Jahresverlauf wieder zum vollen Produktionsumfang zurückkehren.

Fukushima: Luftaufnahmen der AKW-Katastrophe

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Die gesamte Industrieproduktion des Landes hingegen ist nach einem dramatischen Einbruch im März im April im Vergleich zum Vormonat saisonbereinigt leicht um ein Prozent gestiegen. Wie die Regierung in Tokio am Dienstag mitteilte, wird im Mai und Juni mit einem deutlicheren Zuwachs gerechnet, und zwar um 8,0 beziehungsweise 7,7 Prozent.

Die Arbeitslosenquote stieg im April leicht auf 4,7 Prozent. Im Februar und März hatte sie bei 4,6 Prozent gelegen, dem niedrigsten Wert seit zwei Jahren.

Nach dem Erdbeben und anschließendem Tsunami war die Industrieproduktion in Japan im März um 15,5 Prozent zurückgegangen. Es war der schlimmste Einbruch in der Geschichte des Landes. Viele Unternehmen hatten ihre Produktion infolge der Naturkatastrophe drosseln oder ganz einstellen müssen.

Bei der Berechnung der Arbeitslosenquote wurden die Präfekturen Iwate, Miyagi und Fukushima seit März ausgenommen, da eine Datenerfassung in den von Beben und Tsunami verwüsteten Regionen noch immer nicht möglich ist.

dapd/dpa

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