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Klage gegen BayernLB-Vorstände auch wegen US-Papieren

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Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon: "Wir haben im Verwaltungsrat beschlossen, gegen sämtliche Ex-Vorstände der Landesbank Schadenersatz-Ansprüche geltend zu machen - sowohl wegen der Pflichtverletzungen beim HGAA-Kauf als auch im Zusammenhang mit den ABS-Investments."

München - Die Bayerische Landesbank will überraschend alle ehemaligen Vorstände auch wegen der Fehlspekulationen mit US-Ramschpapieren verklagen.

Das bestätigte der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU), dem "Münchner Merkur" (Dienstagsausgabe). "Wir haben im Verwaltungsrat beschlossen, gegen sämtliche Ex-Vorstände der Landesbank Schadenersatz-Ansprüche geltend zu machen - sowohl wegen der Pflichtverletzungen beim HGAA-Kauf als auch im Zusammenhang mit den ABS-Investments", sagte Fahrenschon. "Auch dort wurden durch Spekulation enorme Verluste gemacht."

Bisher hatte der Verwaltungsrat nur Schadenersatz-Ansprüche wegen des verlustreichen Kaufs der Kärtner Bank HGAA beschlossen. Fahrenschon sagte, über die Klagen werde bis zum Sommer entschieden. "Sämtliche Vorstände haben Verjährungsverzichts-Erklärungen abgegeben, wir behalten uns eine Klage ausdrücklich offen. Wir haben dafür jedenfalls bis Mitte des Jahres Zeit."

Man könne nun sowohl die Ergebnisse des Untersuchungsausschusses im Landtag als auch die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft abwarten. Fahrenschon sagte zudem, er wolle auf das Millionenvermögen des ehemaligen Risikovorstands Gerhard Gribkowsky zugreifen. Diese Klage sei bereits eingereicht. "Das war notwendig. Wir mussten unverzüglich handeln, um alle Möglichkeiten zum Zugriff auf die Privatstiftung wahrnehmen zu können."

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