Konjunktureinbruch schwächt sich ab

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Unter anderem expandiert die Bautätigkeit etwas kräftiger als veranschlagt.

Berlin - Der drastische Konjunktureinbruch schwächt sich aus Sicht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ab.

Von April bis Juni dürfte das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland noch um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorquartal geschrumpft sein, teilten die Berliner Forscher am Freitag mit. Im Vormonat waren die Forscher noch von einem Minus von 0,8 Prozent ausgegangen. Hintergrund der etwas optimistischeren Einschätzung sei, dass die Aktivitäten im Verarbeitenden Gewerbe nicht so stark zurückgingen und die Bautätigkeit etwas kräftiger expandiere als veranschlagt. In den kommenden Monaten drohten aber erhebliche Beschäftigungseinbußen.

“Die Signale für eine Bodenbildung nach dem beispiellosen Absturz um die Jahreswende verdichten sich“, sagte DIW-Konjunkturexperte Stefan Kooths. Eine Stabilisierung genüge aber bei weitem nicht, um eine massive Verschlechterung auf dem Arbeitsmarkt aufzuhalten. Es seien inzwischen Produktionsreserven entstanden, “die sich ohne eine kräftige Erholung der Auftragslage in der zweiten Jahreshälfte in einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit entladen werden.“

dpa

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