Kooperation im Sinne der Nachhaltigkeit

+
(v.l.n.r.): Torsten Huffert, Prokurist Stadtwerke Rosenheim, Klaus Hollnaicher, Abteilungsleiter Technik Stadtwerke Rosenheim, Dr. Götz Brühl, Geschäftsführer Stadtwerke Rosenheim, Tino Bertelshofer, Leiter Einkauf Fremd- und Bauleistungen Krones AG,Dr. Helmut Schwarz, Werkleiter Krones Rosenheim

Rosenheim - Der Standort Rosenheim der Krones AG wird nun an das Fernwärmenetz der Stadt angeschlossen und entscheidet sich damit bewusst für den Primärenergiefaktor.

Mit dem Primärenergiefaktor 0,0 kann der Komplette Wärmebedarf des Krones Werks Rosenheim ab Mitte 2012 durch Energiemix der Stadtwerke gedeckt werden. Vertreter der Krones AG und der Stadtwerke Rosenheim unterzeichnete einen Kooperationsvertrag über den Anschluss des Krones Werks Rosenheim an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Rosenheim. Das Thema Nachhaltigkeit hat bei Krones einen hohen Stellenwert und ist fest im Leitbild der Firma verankert. Im Sinne des „sustainable development“ hat man sich nun entschieden, ab Mitte 2012 den kompletten Wärmebedarf des Rosenheimer Krones Werks über das äußerst effizient arbeitende und klimafreundliche Müllheizkraftwerk (MHKW) Rosenheim zu decken. Krones Werkleiter Dr. Helmut Schwarz betonte: "Krones setzt sich in vielen Bereichen für Nachhaltigkeit und Umweltschutz ein. Das haben wir auch in unserem Nachhaltigkeitsprogramm enviro verankert. Der Vertragsabschluss zeigt einmal mehr, dass wir nicht nur darüber sprechen sondern auch danach handeln."

Das MHKW Rosenheim ist ein energetischer Verbund aus Heizkraftwerk und Müllverbrennung. Das MHKW Rosenheim zählt mit seinem erreichten Wirkungsgrad von über 80 Prozent zu den besten Müllverbrennungsanlagen Deutschlands und wurde vor kurzem mit dem Primärenergiefaktor 0,0 zertifiziert.

Das bisher 63 Kilometer lange Fernwärmenetz wird in den kommenden Wochen in Richtung Krones Gelände ausgebaut. Krones verlegt derzeit ein in sich geschlossenes internes Netz und bereitet den Anschluss vor. Die Fertigstellung der Übergabestation ist für das 2. Quartal 2012 geplant. Weiterer Pluspunkt: Die Stadtwerke nutzen natürlich auch den gesamten Restmüll, der im Krones-Werk Rosenheim anfällt. Zum einen vermeidet Krones damit Müll, zum anderen verzichtet man künftig durch die Nutzung des Mülls als Sekundärbrennstoff auf fossile Primärenergieträger wie Öl oder Gas.

Pressemitteilung KRONES AG

Zurück zur Übersicht: Wirtschaft

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser