Reservebedarf steigt

Kosten der "Winterreserve" für Stromnetz steigen deutlich

+

Essen - Die Kosten für zusätzliche Sicherheitskapazitäten im deutschen Stromnetz während der energieintensiven Wintermonate steigen in den nächsten Jahren voraussichtlich deutlich. Die Kosten müssen die Verbraucher tragen.

„Wir laufen da in erhebliche Kosten rein, die der Verbraucher tragen muss“, sagte der Chef der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, am Montag in Essen. „Das ist traurig - ein schnellerer Netzausbau wäre günstiger.“

Allein für die drei vergangenen Winter (inklusive 2014/15) seien zusammen 100 Millionen Euro für die sogenannte Winterreserve angefallen. Künftig steige der geplante Reservebedarf von 3,6 Gigawatt 2014/15 auf 6,0 Gigawatt 2015/16 und 7 Gigawatt im Folgejahr. Entsprechend wüchsen die Kosten, sagte Homann.

dpa

Zurück zur Übersicht: Wirtschaft

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser