Sparkassen stimmen BayernLB-Kompromiss zu

Landshut - Die bayerischen Sparkassen wollen dem Kompromiss der EU und der Staatsregierung über ihre Beteiligung an dem Rettungspaket für die BayernLB zustimmen.

Das wurde zu Beginn der außerordentlichen Verbandsversammlung am Dienstag in Landshut aus Sparkassenkreisen bekannt. Der Kompromiss sieht einen Beitrag der Sparkassen in Höhe von 1,6 bis 1,8 Milliarden Euro vor. Dafür bekommen sie die Landesbausparkasse (LBS) von der BayernLB und stocken ihren Anteil an der Landesbank von derzeit sechs Prozent kräftig auf - die Rede ist von einer Größenordnung von 20 Prozent.

Die bayerische Staatsregierung hatte die BayernLB mit zehn Milliarden Euro vor der Pleite gerettet. Brüssel verlangt, dass die Sparkassen, die bis zur Finanzkrise zur Hälfte Miteigentümer der BayernLB gewesen waren, einen Anteil übernehmen. Von den Sparkassen und der BayernLB soll der Freistaat rund drei Milliarden Euro zurückbekommen.

dpa

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