Warnstreiks erreichen die Region

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Landkreis – Vor verschlossenen Behörden stehen am Donnerstag vermutlich viele Bürger in Rosenheim, Traunstein und Ampfing. Dann starten auch hier die Warnstreiks im Öffentlichen Dienst:

Nach den beiden gescheiterten Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst trifft die Streikwelle nun auch die Landkreise Mühldorf, Rosenheim und Traunstein. Wie der Bezirksgeschäftsführer von ver.di Rosenheim, Rainer Wessely, erklärt, sind am Donnerstag, 21. Februar, verschiedene Aktionen geplant. Diese sollen in den Städten Rosenheim, Traunstein und in der Gemeinde Ampfing abgehalten werden.

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Welche Länderdienststellen von den Streiks genau betroffen sind, wollte Wessely noch nicht verraten. Dies wird am Tag selbst dann durch eine weitere Pressemitteilung bekannt gegeben.

Sollten Winterdienste von den Streiks betroffen sein, ist der Dienst wie berichtet durch einen Notfallplan gesichert. Andere Einrichtungen die bestreikt werden könnten, sind Schulen, Universitäten, Finanzämter und andere Behörden.

Mit dem Arbeitskampf wollen die Gewerkschaften ver.di, GEW und GdP ihren Forderungen für die rund 800.000 Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder Nachdruck verleihen. Allein in Bayern betrifft das 112.000 Angestellte. Die Gewerkschaften verlangen eine Lohnerhöhung von 6,5 Prozent sowie für Auszubildende eine Übernahmegarantie und 100 Euro mehr.

Die zweite Verhandlungsrunde war in der vergangenen Woche ohne Angebot der Arbeitgeber zu Ende gegangen. Eine dritte Gesprächsrunde ist für 7. und 8. März in Potsdam angesetzt. Später in dieser Woche sollte auch in Sachsen, Sachsen-Anhalt und dem Saarland gestreikt werden.

kmr/dpa

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