Weniger tätige Personen und mehr geleistete Arbeitsstunden

Umsatz im bayerischen Bauhauptgewerbe knapp im Plus

Landkreis - Weniger tätige Personen, mehr geleistete Arbeitsstunden und höhere Entgelte als im Juni 2014. Das heißt der Umsatz im bayerischen Bauhauptgewerbe ist 2015 knapp im Plus.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach Ergebnissen der jüngsten Ergänzungserhebung im Bauhauptgewerbe mitteilt, waren in allen bayerischen Betrieben der Branche Ende Juni 2015 insgesamt 143 965 Personen  tätig. Im Vergleich zum Vorjahresergebnis entspricht dies einem leichten Rückgang des Personalstandes um 858 Personen bzw. 0,6 Prozent. Von allen Beschäftigten arbeiteten 41,5 Prozent in kleinen Betrieben mit jeweils höchstens 19 tätigen Personen und 38,2 Prozent in großen Betrieben mit jeweils mindestens 50 tätigen Personen (Ende Juni 2014: 42,0 Prozent bzw. 37,5 Prozent). Der von den Betrieben im Bauhauptgewerbe im Juni 2015 erwirtschaftete Gesamtumsatz bezifferte sich auf insgesamt 1,84 Milliarden Euro (+0,1 Prozent gegenüber Juni 2014), womit sich aktuell ein durchschnittlicher Gesamtumsatz je Betrieb von rund 143 000 Euro errechnet (Juni 2014: 138 100 Euro). In den bauhauptgewerblichen Betrieben wurde im Juni 2015 insgesamt gut 16,1 Millionen Stunden gearbeitet (+6,1 Prozent), wofür eine Entgeltsumme in Höhe von 386,6 Millionen Euro zur Zahlung anstand (+4,4 Prozent).

Nach Ergebnissen der jüngsten Ergänzungserhebung im Bauhauptgewerbe, in deren Rahmen alle bauhauptgewerblichen Betriebe befragt werden, waren Ende Juni 2015 insgesamt 143 965 Personen in zusammen 12 867 bayerischen Betrieben der Branche tätig. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik berichtet, bedeutet dies im Vergleich zum Vorjahresergebnis eine leichte Abnahme des Beschäftigtenstamms um 858 Personen bzw. 0,6 Prozent. Von allen Beschäftigten im Bauhauptgewerbe arbeiteten 41,5 Prozent in kleinen Betrieben mit jeweils höchstens 19 tätigen Personen und 38,2 Prozent in großen Betrieben mit jeweils mindestens 50 tätigen Personen. Ende Juni 2014 bezifferten sich die entsprechenden Beschäftigtenanteile noch auf 42,0 Prozent bzw. 37,5 Prozent.

Die bauhauptgewerblichen Betriebe in Bayern erzielten im Juni 2015 einen Gesamtumsatz in Höhe von gut 1,84 Milliarden Euro (+0,1 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert), dessen größter Anteil mit 529,3 Millionen Euro bzw. 28,8 Prozent wiederum auf die Betriebe mit Sitz in Oberbayern entfiel (Juni 2014: 523,4 Millionen Euro bzw. 28,5 Prozent). Während die Betriebe in Oberbayern, Mittelund Unterfranken ihren Gesamtumsatz im Mittel steigern konnten, hatten die in den anderen vier bayerischen Regierungsbezirken ansässigen Betriebe durchschnittlich weniger Gesamtumsatz zu verbuchen. Das relativ stärkste Umsatzplus insgesamt verzeichneten dabei die Betriebe in Unterfranken (+15,1 Prozent) und das entsprechend stärkste Umsatzminus die Betriebe in Niederbayern (-3,7 Prozent). Der Gesamtumsatz je Betrieb hat sich im Landesdurchschnitt von 138 100 Euro im Juni 2014 auf aktuell 143 000 Euro erhöht (+3,6 Prozent).

In den bayerischen Betrieben im Bauhauptgewerbe wurde im Juni 2015 insgesamt gut 16,1 Millionen Stunden gearbeitet (+6,1 Prozent), darunter die mit Abstand meisten Arbeitsstunden beim „Bau von Gebäuden (ohne Fertigteilbau)“ (39,2 Prozent; +7,0 Prozent). Zeitgleich war im Bauhauptgewerbe eine Bruttoentgeltsumme in Höhe von 386,6 Millionen Euro zu entrichten (+4,4 Prozent), wovon allein auf den vorausgehend benannten Wirtschaftszweig 42,5 Prozent entfielen (+4,6 Prozent).

Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik

Rubriklistenbild: © dpa

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