Lotsen-Streik: Bahn und Autovermieter sind bereit

Berlin - Die großen Autovermieter und die Deutsche Bahn treffen Vorkehrungen für den für Donnerstag angekündigten Fluglotsenstreik. In Frankfurt tagt inzwischen das Arbeitsgericht.

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An den Flughäfen würden mehr Fahrzeuge als sonst üblich vorgehalten, teilten die Autovermieter Hertz und Avis am Mittwoch auf dapd-Anfrage mit. Erfahrungen von anderen Streiks zeigten jedoch, dass sich Reisende gut auf solche Situationen einstellten. Da in der Urlaubszeit weniger Geschäftsreisende unterwegs seien, stünden ohnehin mehr Mietwagen zur Verfügung, sagte ein Sprecher von Sixt.

Bei der Deutschen Bahn laufen ebenfalls die Vorbereitungen auf einen Streik der Fluglotsen. “Wir beobachten das genau und führen Gespräche mit den Fluglinien“, sagte ein Bahnsprecher. Sollte am Donnerstag tatsächlich gestreikt werden, setze die Bahn alle zur Verfügung stehenden Züge ein.

Das Arbeitsgericht in Frankfurt am Main hat am Mittwochnachmittag mit der Verhandlung über den geplanten Fluglotsenstreik begonnen. Das Verfahren könnte sich nach Angaben eines Sprechers bis in den Abend hinziehen. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hatte eine einstweilige Verfügung gegen die für Donnerstag angekündigten sechsstündigen Arbeitsniederlegungen beantragt. Sie bezeichnet die Streiks als rechtswidrig.

Mit dem Ausstand will die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) ihren Forderungen in der laufenden Tarifrunde Nachdruck verleihen. Sie fordert für ihre Mitglieder unter anderem 6,5 Prozent mehr Geld und stärkeren Einfluss im Unternehmen.

dapd

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