Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Zunächst nur „Warnsignal“

Tarifstreit in der Urlaubs-Saison: Lufthansa-Piloten votieren für Streik

Lufthansa Maschinen in Parkposition am Frankfurter Flughafen.
+
Lufthansa-Maschinen in Parkposition am Frankfurter Flughafen (Archivfoto).

Die Lufthansa-Piloten haben mit großer Mehrheit für einen Streik gestimmt - die Tarifverhandlungen sind festgefahren.

Berlin – Droht bei der Lufthansa der nächste Streik? In einer Urabstimmung haben die Mitglieder der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) mit großer Mehrheit für einen möglichen Streik gestimmt, um ihren Tarifforderungen gegenüber der Lufthansa Nachdruck zu verleihen.

Lufthansa: Piloten stimmen für möglichen Streik

Bei einer Beteiligung von 93,2 Prozent bei der Deutschen Lufthansa hätten sich 97,6 Prozent für die Ziele der Tarifkommission ausgesprochen, teilte Cockpit am Sonntag mit. Das Ergebnis führe „noch nicht zwangsläufig zu Streikmaßnahmen“, sei aber „ein unüberhörbares Signal an die Lufthansa, die Bedürfnisse des Cockpitpersonals ernst zu nehmen“.

„Warnsignal“ an Lufthansa-Vorstand

Damit ist ein Streik der rund 5.000 Piloten der Lufthansa und der Lufthansa Cargo zwar ab sofort möglich, wurde aber zunächst nicht ausgerufen. Bereits vor der Auszählung hatte der VC-Tarifexperte Marcel Gröls erklärt, dass es sich zunächst um ein „Warnsignal“ an den Lufthansa-Vorstand handele. Vom Management erwarte man nun „gute Angebote“. Die Verhandlungen sind noch von beiden Seiten nicht als gescheitert erklärt worden.

Erst am Mittwoch hatte die Gewerkschaft Verdi mit einem Warnstreik des Bodenpersonals den Flugbetrieb bei Lufthansa für einen ganzen Tag nahezu lahmgelegt. Es fielen über 1000 Flüge aus, und rund 134.000 Passagiere mussten ihre Reisepläne ändern. Eine Urabstimmung hatte Verdi davor nicht abgehalten. Unternehmen und Politik hatten Dauer und Umfang der Arbeitsniederlegungen kritisiert. Am Mittwoch (3. August) sollen die Verhandlungen fortgesetzt werden. (ml/afp/dpa)

Kommentare