Mehr Macht für möglichen Ackermann-Nachfolger

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Frankfurt/Main - Der als Nachfolger von Deutsche Bank- Vorstandschef Josef Ackermann gehandelte Manager Anshu Jain soll künftig noch mehr Kompetenzen haben.

Er trägt künftig die alleinige Verantwortung über den zentralen Bereich Investmentbanking. Wie Deutschlands größte Bank am Dienstag in Frankfurt mitteilte, scheidet der bisherige Partner an der Doppelspitze des “Corporate and Investment Bank“, Michael Cohrs, Ende September auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand des Instituts aus. Der Aufsichtsrat habe am Dienstag Cohrs entsprechendem Wunsch entsprochen. Jain übernehme Cohrs Aufgaben an der Spitze von Global Banking bereits zum 1. Juli.

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Erst in der vergangenen Woche hatte die Deutsche Bank Spekulationen zurückgewiesen, Jain werde Ackermann an der Spitze des Instituts beerben. Ackermann habe einen Vertrag bis 2013. Schon deswegen entbehrten alle Personalspekulationen im Hinblick auf seine Nachfolge jeglicher Grundlage.

Jains Kernbereich trug im vergangenen Jahr den Löwenanteil zum Gewinn der Deutschen Bank von 5,2 Milliarden Euro bei. Jain, der seit April 2009 dem Vorstand der Deutschen Bank angehört, wird schon länger als Kronprinz Ackermanns gehandelt.

dpa

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