Merck-Ausfall in Japan hat Folgen für US-Autohersteller

+
Die seit dem Erdbeben in Japan geschlossene Pigmentproduktion des deutschen Chemiekonzerns Merck hat nun Folgen für viele US-Autohersteller.

Detroit - Die seit dem Erdbeben in Japan geschlossene Pigmentproduktion des deutschen Chemiekonzerns Merck hat nun Folgen für viele US-Autohersteller:

Ihnen stehen weniger Farben zur Verfügung. Die Anlage im Nordosten des Landes war bei dem Erdbeben beschädigt worden. Bis die Produktion wieder aufgenommen werden könne, würde es zwischen vier und acht Wochen dauern, sagte eine Unternehmenssprecherin. Dies hänge unter anderem von der Verfügbarkeit der Infrastruktur ab. Zudem würden die Reparaturarbeiten auch davon beeinflusst, wie es an dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima weitergehe, das rund 50 Kilometer entfernt liegt.

Wer ist im DAX?

Wer ist im DAX?

Der Merck-Standort ist der einzige Hersteller für ein leuchtendes Pigment, das in vielen Autofarben Verwendung findet. Ford hat seinen Händlern mitgeteilt, dass sie keine Pickups vom Modell F-150 in “Tuxedo Black“ mehr bestellen sollen. Auch Chrysler hat seine Händler informiert, dass die Zahl der Farben beschränkt werde.

dapd

Zurück zur Übersicht: Wirtschaft

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser